Sommerlager 2024 – Zwei Wochen voller Abenteuer in Zellhof, Österreich!
Vom 3. bis zum 17. August 2024 wollten wir unser Sommerlager im wunderschönen Zellhof in Österreich verbringen – Spoiler alert: die vollen 14 Tage haben wir nicht ganz durchgehalten. Aber was wir in der Zeit erlebt haben, war unvergesslich!
Los ging’s mit dem Zug: von Mannheim über München bis nach Salzburg – von dort weiter zum Lagerplatz, wo wir gemeinsam unser Lager aufbauten. Schon nach kurzer Zeit fühlten wir uns wie zuhause – nicht zuletzt wegen der täglichen Portion frischer Milch, Butter, Joghurt und herrlich duftendem Brot direkt vom Hof vor Ort!
Die Tage waren gefüllt mit Sonne (und später auch ordentlich Regen), Baden im See direkt am Platz, Abstechern zum Kiosk und kleinen Spaziergängen zum Strandbad in der Nähe. Unsere Morgende starteten wir ganz entspannt mit Yoga und selbstgemachten Quarkmasken – Wellness à la Pfadi.
Auch kreativ wurde es nie langweilig: Workshops wie Henna-Tattoos, Paracord-Armbänder und viele andere Aktivitäten sorgten für Abwechslung. Ein besonderes Highlight war unser „Klein gegen Groß“-Duell (Spoiler Nummer zwei: die Kleinen haben uns abgezogen) und ein spannendes Kochduell, bei dem wir mal selbst kochten – und uns mal von den Sipplingen bekochen ließen.
Beim Tagesausflug nach Salzburg konnten wir in kleinen Gruppen die Stadt auf eigene Faust erkunden – ein echtes Abenteuer! Auch ein Nachmittag beim Minigolf und große Singerunden mit Pfadis aus aller Welt gehörten dazu. Der Platz war international stark vernetzt, was uns tolle Begegnungen mit Gruppen aus anderen Ländern ermöglichte – besonders schön: der Abend der offenen Töpfe, bei dem wir Spezialitäten aus aller Welt probieren durften.
Gemeinsame Singerunden mit französischen Stämmen boten nicht nur musikalischen Austausch, sondern auch viel Spaß, neue Spiele und die Chance, unsere eigenen Pfaditraditionen weiterzugeben.
Weniger spaßig, dafür umso intensiver: Mehrere Unwetter überraschten uns – das letzte besonders heftig, nur zwei Tage vor unserem geplanten Ausflug ins Salzbergwerk. Dank der schnellen Hilfe des Zellhof-Teams und der Unterstützung anderer Gruppen konnten wir die Nacht sicher überstehen. Am nächsten Morgen sah unser Lagerplatz kaum wiederzuerkennen aus – viel Material war beschädigt. Doch kaum war es hell, kamen schon Helfer*innen, Stammesmitglieder und Eltern von zuhause angereist, um mitanzupacken.
Nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen packten wir alles zusammen und machten uns – müde, aber gestärkt – auf den Heimweg. Zurück kamen wir mit einem stärkeren Zusammenhalt, vielen neuen Erfahrungen und jeder Menge Geschichten im Gepäck.
Ein riesiges DANKE an das Zellhof-Team, alle Eltern und Helfenden, die uns unterstützt, sicher nach Hause gebracht und uns in stürmischen Zeiten zur Seite gestanden haben!
Hannah und Emily